Donnerstag, 5. September

11.00 Uhr,  Reichenfeld

Bubble Laboratory / Australien

BUBBLE SHOW ON THE STREET      

Seifenblasenshow

von und mit Kurt Murray und Iulia Benze

 

Dr. Bubble ist in einer schwierigen Lage. Er möchte die weltbeste Seifenblasenshow zeigen, aber ein eine kleine Clownin namens Milkshake hat vor allem Angst und hält ihn auf. Mit viel Geduld, mit der Hilfe des Publikums und natürlich mit Seifenblasen muss er Milkshake helfen, ihre Ängste zu überwinden. Nur so kann er seine Show beginnen und endlich zu seiner Lieblingsbeschäftigung finden, nämlich Seifenblasen in jeder Form, Größe und Gestalt zu kreieren. Mit der Seifenblasenkunst, mit mutigen und fröhlichen Charakteren, mit Musik und Humor findet diese Show einen wunderbaren Weg Kindern zu zeigen, wie sie ihre Angst überwinden können.

 

Dr Erin Bubble, a passionate bubbleologist finds himself in the impossible situation of starting the world’s greatest Bubble show because a silly little clown named Milkshake keeps being afraid of everything and holding things up. Dr. Bubble must find creative ways, with bubbles, audience volunteers and the patience within himself to help Milkshake overcome her each of her fears. The only way he can ever get to start his show and return to his most favourite thing, making bubbles in every shape, size and sculpture possible, with the help of children.

  

Fotos: Bubble Laboratory


 

17.00 Uhr,  Pförtnerhaus

Schallundrauch  Agency / Österreich

MIM ZUG          4+

Tanz, Theater und Performance mit Livemusik

 

Wozu meine Füße gut sind? Zum Gehen, Rennen und Stolpern und um aus dem Bett zu klettern. Zum in den Zug oder ins Auto steigen und zum in die Pedale treten, zum Socken füllen und um rechts und links zu verwechseln. Aber das Schönste, was Füße tun können ist: Tanzen! Da rolle, wippe, springe ich, da falle ich und drehe mich. Meine Füße! Im Kopfstand dürfen sie ganz oben sein, im Zug spiele ich mit den Zehen und wenn ich müde werde, ist das Tollste, dass sie mich nach Hause tragen.

Die schallundrauch agency lädt Kinder ab 4 Jahren und ihre Familien ein, sie beim Stück "Mim Zug" zu begleiten. Es wird nicht nur Zug gefahren, sondern auch Auto, Rad und Skateboard, es wird gerollt, getragen und geflogen. Und nicht zuletzt: getanzt, musiziert und Geschichten erzählt.

 

Regie/Künstlerische Leitung: Janina Sollmann; Performance/Stückentwicklung: Gabriele Wappel, Sebastian Radon, René Friesacher, Martin Wax, Jules Mekontchou; Kostüm: Anna Panzenberger.

 

Why my feet are good? To walk, run and stumble and climb out of bed. To get on the train or in the car and to pedal, fill to socks and to confuse right and left. But the best thing feet can do is dance! There roll, rock, I jump, I fall and turn. My feet! In the headstand they are allowed to be at the top, on the train

I play with my toes and when I get tired, the best thing is that they carry me home.  The schallundrauch agency invites children over the age of 4 and their families to accompany them on the play "Mim Zug". Not only is the train driven, but also the car, bike and skateboard, it is rolled, carried and flown. And last but not least: dance, make music and tell stories.   

 

 

Fotos: Berivan Sayici, Anna Panzenberger


20.00 Uhr,  Theater am Saumarkt

Puppentheater Stäckschneck / Österreich

SCHAPINSKY RETOURNIERT SICH     16+

 

Schapinsky wird geboren. Mit 56 Jahren wird er plötzlich in diese unsere sehr merkwürdige Welt geworfen und muss mit ihr zurechtkommen. Urplötzlich stürzt alles auf ihn ein. Schönes und Schlimmes jagen einander. Schapinskys Lippen formen das Wort „Wort“, mal liebevoll und mal schreit er es wie ein brutaler Kriegstreiber. Er retourniert seinen Mund. Schapinskys Augen sehen schreckliche und auch phantastische Bilder. Sie werden verrückt und Schapinsky retourniert sie. Schapinskys Ohren hören leises schönes Flüstern, Liebesgesäusel, aber auch Schreie hören sie, schreckliche Töne, Streit der Menschen untereinander. Schapinskys Ohren wollen nicht mehr hören, er retourniert sie. Seine Nase riecht den Duft von Blumen, aber auch den Gestank der Welt. Auch die Nase retourniert er. So geht es in einem fort. Schapinsky retourniert seine Füsse und Beine weil er nicht in den Krieg marschieren will. Seine Hände retourniert er, weil sie zack zack zack, den Hitlergruß aufzeigen. Am Schluss retourniert sich Schapinsky gänzlich. Kurz nach seiner Geburt tötet er sich. Er will nicht mehr, er kann das gesamte Leid der Welt nicht ertragen.

 

Stück / Regie / Spiel / Puppenbau: Sven Stäcker

 

SCHAPINSKY RETURNS         16+

Schapinsky is born. At the age of 56, he is suddenly thrown into this very strange world and has to cope with it. All of a sudden, everything collapses on him. Beautiful and bad are chasing each other. Schapinsky's lips form the word "word", sometimes lovingly and sometimes he screams like a brutal warmonger. He returns his mouth. Schapinsky's eyes see terrible and fantastic pictures. They go crazy and Schapinsky returns them. Schapinsky's ears hear a soft, beautiful whisper, love-ringing, but also screams they hear, terrible sounds, quarrels between people. Schapinsky's ears do not want to hear anymore, he returns them. His nose smells the scent of flowers, but also the smell of the world. He also returns the nose. That's how it goes on. Schapinsky returns his feet and legs because he does not want to march to war. He returns his hands because they show zack zack, the Hitler salute. At the end Schapinsky returns completely. He kills himself shortly after his birth. He does not want anymore, he can not stand the whole suffering of the world.

Play / director / play / puppet maker: Sven Stäcker

 

Fotos: Stäckschneck


 

22.00 Uhr, Theater am Saumarkt

Inszenierungsgespräche "Mim Zug" und "Schapinsky retourniert sich"