Mittwoch, 2. September 2020


17.00 Uhr

Pförtnerhaus, Feldkirch

FigurenKombinat  / Deutschland  

WAS SCHLÜPFT DA AUS DEM EI?    3+

Musikalisches Figurentheater

Die Bühne ist leer, bis auf eine Art Podest. Darauf ein Ei. Ein grosses Ei, das von den zwei Spielerinnen gebührend bestaunt wird. Plötzlich beginnt sich das Ei zu bewegen, ein Riss, ein Loch, das immer grösser wird: Neugierig lugt ein weisses Köpfchen aus der weissen Hülle hervor. Ein Küken? Oder doch eine Eule? Und wer befindet sich im kleinen Ei, was im kleinsten?

 „Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort. Und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort .“

So lautet Joseph von Eichendorffs Gedicht, das dieser Produktion zugrunde liegt. Mit Musik, Poesie und ganz wenig Worten schaffen die zwei Spielerinnen eindrückliche Bilder aus Gesten, Formen, Licht und Klang und wecken sieben kleine, schlafende Wunder.

Musik und Spiel: Esther Falk, Johanna Sophia Müller; Komposition: Marie-Louise Lutz; Regie: Antonie Fröhlich; Assistenz, Bildgestaltung: Irena Gollmer.

 

WHAT HATCHES OUT OF THE EGG?             3+

Musical puppet theater  

The stage is empty except for a kind of platform. An egg on it. A big egg, which is duly admired by the two players. Suddenly the egg begins to move, a crack, a hole that is getting bigger and bigger: a white head peeks curiously out of the white shell. A chick? Or an owl? And who is in the little egg, what is in the smallest?  “A song sleeps in all things that dream on and on. And the world begins to sing, you only hit the magic word. " This is Joseph von Eichendorff's poem on which this production is based. With music, poetry and very few words, the two players create impressive images of gestures, shapes, light and sound and awaken seven small, sleeping wonders. 

Music and play: Esther Falk, Johanna Sophia Müller; Composition: Marie-Louise Lutz; Director: Antonie Fröhlich; Assistance, image design: Irena Gollmer. 

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Fotos: FigurenKombinat


20.00 Uhr

Theater am Saumarkt, Feldkirch

Theater der Figur  / Österreich  

TRANSPORTER oder MAYA UNTERWEGS   12+

von Catherine Dyson

Das Mädchen Maya ist immer in Bewegung, immer unterwegs. Wir treffen Maya, als sie, gerade mal wieder angekommen, an der Schwelle eines neuen Hauses in einer gewöhnlichen Stadt steht. Ausgehend von diesem alltäglichen Moment erzählt sie ihre unglaubliche Geschichte, die Jahrzehnte und Kontinente umfasst, doch jedes Ereignis beruht auf einer wahren Begebenheit. Maya - für immer dreizehn - ist sowohl gewöhnlich als auch außergewöhnlich; ein Schulmädchen, eine Reisende, eine Zeitreisende sogar. Sie erzählt von Konflikten im Klassenzimmer und Flügen über Wüsten, sie spricht von Eiscremeträumen, Hühnerfarmen  und vereitelten Revolutionen.

Humorvoll, furchtlos und gelegentlich erschreckend untersucht „Transporter“ Themen wie Identität, Unterschiedlichkeit, Konflikte und was es bedeutet, von irgendwoher zu kommen oder eben nicht. Was bedeutet Zuhause? Gibt es einen sicheren Ort auf der Erde? Wie finden wir unseren Weg in einer Welt, die scheinbar in Trümmern liegt?

Spiel: Birgit Unger; Bühne: Johannes Rausch; Kostüme: Evelyne Fricker; Übersetzung aus dem Englischen und Regie: Sabine Wöllgens.

 

So, what’s it like round here? The unheard, unbelievable true story of a girl called Maya; forever thirteen, forever on the move. Funny, fearless and frightening, Transporter explores themes of identity, difference, conflict, and what it means to come or not come from somewhere.

Transporter tells the story of Maya, a girl who is constantly on the move. We meet Maya as she stands on the threshold of a new house in an ordinary city. From this everyday moment an epic story is woven, spanning decades and continents. Maya - forever thirteen - is both ordinary and extraordinary; schoolgirl, time traveller, shaman. Tales of classroom conflicts, flights across deserts, ice cream dreams and thwarted revolutions weave together, and the local and the global the personal and political collide.

Game: Birgit Unger; Stage: Johannes Rausch; Costumes: Evelyne Fricker; Translated and directed by Sabine Wöllgens.

Illustrationen: Joely Dean