Donnerstag, 23. Juni

10.00 Uhr, Ramschwagsaal

Theater Traumbaum / D

GRENZEN-LOS  9+

K/ein Flüchtlingsmärchen

 

Eine Grenze­rin - ein Frem­der. Hier und Dort. Wir und "Die". Eine Be­geg­nung der Ge­gen­sät­ze.

Die strenge Frau Schutzke sitzt in ihrem Wachhäuschen und passt auf, dass niemand von „dort“ nach „hier“ kommt. Aber es kommt natürlich doch jemand, Baythulla und sein kleiner Sohn auf der Flucht aus Afghanistan. Zunächst verkörpert sie die pure Ablehnung, aber ihre Welt wird auf den Kopf gestellt, nachdem sie den Fremden kennen gelernt und seine Geschichte erfahren hat.

Mit Mühe und Not konnte er sein Leben retten und entkommen. Und natürlich sucht er ein Land, in dem nicht geschossen wird, in dem es keinen Krieg gibt, in dem die Kinder in der Schule nicht geschlagen werden. Das sieht schließlich auch Frau Schutzke ein. Und das Publikum darf am Ende selbst entscheiden.

Grenzen-Los ist ein sen­sib­les und span­nen­des The­a­ter­stück, das für gegenseitigen Respekt eintritt. Das junge Publikum wird auf unterhaltsame und humorvolle Weise angeregt, sich mit sehr aktuellen Themen auseinander zu setzen: Flucht und ihre Gründe, Frem­denangst, Vorurteile, Ras­sis­mus und seine Überwindung.

 

Idee, Spiel und Realisation:  Birgit Iserloh und Ralf Lambrecht,  Mu­sik: Klaus Joch­mann,  Re­gie-As­sis­tenz: Anna Lot­ta Iser­loh

 

BORDERLESS

Not/A Refugee’s Fairy Tail

 

A border guard – a foreigner. Here and There. We and They. This encounter conflicts sharply.

Strict Mrs. Schutzke is sitting her guardhouse, taking care that nobody passes from There to Here. But certainly somebody’s coming, it is Baythulla an his son on their way escaping from Afghanistan. Complete rejection is her first reaction, but her small world turns around after she lerned to know the foreigner and his story. He could save his live an escape in the last moment. And of course he is looking for a country, where he will not not be shot down, where there is no war, where children in school will not be trashed. In the end Mrs. Schutzke understands, and the young audience is invited to take its own decision.

Borderless is a sensitive and exciting performance, that stands for mutual respect. In entertaining an humorous way the young audience will be encouraged to take a look at current subjects: Escape and ist reasons, xenophobia, prejudices, racism and its conscious effort.

 

www.theater-traumbaum.de        

 

 

 

20.00 Uhr, Ramschwagsaal

Theater Wagabunt / A

AUGUSTE BOLTE  14+

von Kurt Schwitters

 

Wenn die Erzählung „Auguste Bolte“ von Kurt Schwitters (1887-1948) auf dem Programm steht, dann blicken wir zurück in die Epoche, in der Künstler gegen die herrschende Politik und den Kleinbürgergeist antraten und dabei auf Absurdes setzten. Zum Lachen gibt es ebenso viel wie zum Denken, die Erzählung, die bereits nur gelesen einen bewegenden Theaterabend ergeben könnte, thematisiert den Akt der Entscheidung, in dessen Verlauf wir erkennen, dass die Tragweite ohnehin nicht abschätzbar ist.

Auguste Bolte, deren Name sich schon mit den Wörtern wusste und wollte zum Reim formen lässt, beobachtet auf der Straße zehn Menschen, die in dieselbe Richtung gehen. Die Schlussfolgerung, dass da etwas los sein muss, führt zu den tollsten und absurdesten Verfolgungsjagden der Weltliteratur und bei Wagabunt zu einem temporeichen Ensemblestück.

Ein Riesenspaß, der äußerste Konzentration verlangt, bei dem kein Moment verblödelt wird und bei dem die Feinheit der Sprache absolut erhalten bleibt.

 

Der Mensch musste sich entscheiden. Und er musste sich entscheiden, nicht weil er sich entscheiden musste, sondern gerade weil es an sich gleichgültig war, ob er sich entschied und wie er sich entschied.

(Kurt Schwitters)

 

Mit: Anwar Kashlan, Robert Kahr, Wolfgang Pevestorf,  Regie: Stephan Kasimir,  
Ausstattung: Caro Stark


 

http://www.theaterwagabunt.at

 

AUGUSTE BOLTE  14+

Grotesque by Kurt Schwitters

 

One thing you should know: Auguste Bolte knew what she wanted. 10 people are going in exactly the same direction. «Something must be going on», deduced Auguste Bolte and decided «We’ve got to go after it!» And so began a chase, unparalleled in its twisted logic and comedy. Theatre of the absurd? – No more absurd than life itself. For nothing less than real life is Auguste Bolte’s school of art, a kind of university at which Ms Bolte wants to study for her doctorate (a doctor of life, so to speak). Follow her on her hunt for the supposed sensations of life. 

 

Actors: Anwar Kashlan, Robert Kahr, Wolfgang Pevestorf,  Director: Stephan Kasimir
,  Stage and costumes: Caro Stark


 

KONTAKT:  Luaga & Losna

 

Johannes Rausch

Gamperdonaweg 2

A 6710 Nenzing

0043.5525.62575

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Sabine Wöllgens

sabine.woellgens@luagalosna.at

 

 

INFORMATION, KARTENRESERVIERUNG

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Stefanie Seidel

Gamperdonaweg 2

A 6710 Nenzing 

M: 0043 (0)699 - 134 06 558

stefanie.seidel@luagalosna.at

 

EINTRITTSPREISE

Tagesvorstellung € 5,00

Familien, SchülerInnen, ab 3 Personen € 4,00

Jugend360card € 4,00

Festival-Familienpass € 40

Abendvorstellung € 10 / € 8 

 

SPIELORTE Feldkirch

Pförtnerhaus,

Reichenfeldgasse 9

Theater am Saumarkt, Mühletorplatz 1

Antiquariat Chybulski, Bahnhofstr. 11

 

SPIELORTE Nenzing:

Ramschwagsaal, Ramschwagplatz 1

Artenne Nenzing, Kirchgasse 6 Festivalclub (Provinzwerkstatt), Gamperdonaweg 2