Freitag, 23. Juni 2017

 

10.00 Uhr, Ramschwagsaal

Puppentheater Stäckschneck / A    

 

KASPERL UND WURST    6+

von Sophie Reyer

Uraufführung

 

Wurst wacht auf, aus einem schlimmen Albtraum. Jemand biss Wurst Wurst aus dem Popsch heraus. Aber es war ja nur ein böser Traum!
Oder nicht? O nein, das darf doch nicht wahr sein. Ein großes Stück Wurst, fehlt der Wurst am Popsch. Der Abdruck der Zähne ist genau zu sehen.

Erstens ist dies voll gemein und zweitens, es schmerzt.
Plötzlich hört Wurst Kasperl ganz schrecklich husten.
Verschluckte Kasperl sich etwa am Wurststück?
Vor Wut rast Wurst auf Kasperl zu, doch Kasperl ist schon auf und davon. Dodo, der gar nicht so doofe Dodo, schnappte sich seinen Freund Kasperl, um mit ihm gemeinsam, ein Mittel gegen Kasperls Husten zu finden. Das große Rennen beginnt.

Wurst will Rache und Kasperl nicht mehr husten.
Viele merkwürdige komische Gestalten laufen ihnen dabei über die Füße. Kann Wurst Rache nehmen und verlässt der Husten Kasperl? Oder hustet am Ende Wurst und es gibt einen kasprigen Rächer? Oder kasperlt die Wurst und hustet die Rache?

Fragen über Fragen.
Wurst oder Kasperl? Kasperl oder Wurst?

Ein Spiel über Freundschaft und über die Frage: „Ist Rache wirklich notwendig?“ Sollte man nicht lieber über Probleme reden, statt sich in die Popsche zu beißen?

 

Regie/Puppen/Spiel: Sven Stäcker.

 

PUNCH AND SAUSAGE

By Sophie Reyer

 

Sausage wakes up, from a bad nightmare.
Somebody bite sausage sausage out of the Buttocks.
But it was just a bad dream!
Or not? Oh, no, it must not be true.
A big piece of sausage, the sausage at the Buttocks is missing.
The imprint of the teeth is clearly visible.
Firstly, this is completely mean and secondly, it hurts.
Suddenly, sausage Punch cries terribly cough.
Do the poultry eat a piece of sausage?
In a rage, the sausage rolls on to Punch, but Punch is already on and off. Dodo, the not so bad Dodo, grabbed his friend Punch,
To find with him a remedy for Punch cough.
The big race starts.
Sausage wants revenge and no more cough.
Many strange comic figures run over their feet.

Can sausage take revenge and leaves the cough Punch?
Or coughs at the end sausage and there is a Punch avenger? Or is the sausage coughing and coughing revenge?

Questions about questions.
Sausage or Punch? Punch or sausage?

A game about friendship and about the question: "Is revenge really necessary?" Should not we rather talk about problems instead of biting into the Buttocks?

 

Director / Dolls / Game: Sven Stäcker

 

 

Bilder: Sven Stäcker

14.00 Uhr, Artenne

LESUNGEN IM RAHMEN DER DRAMATIKER_INNENBÖRSE

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17.00 Uhr, Ramschwagsaal

Theater Ansbach / D

METAMORPHOSEN   10+

von Nils Gredeby in der Übersetzung von Günter Bergfeld

 

Eine Werkstatt. Frisches Eisen und rostiges Altmetall geben sich hier die Hand. Genauso wie die beiden Schauspieler, die ein besonderes Programm dabeihaben: Drei Episoden aus Ovids „Metamorphosen“. Sie verwandeln die Faszination der eisernen Fundstücke in lebendiges Erzähltheater, in Götter, in Sonnenwagen, Seen und Städte. Die junge Io wird von Jupiter verfolgt, der sie zu seinem eigenen Schutz in eine Kuh verwandelt. Phaeton fordert von seinem Vater Helios den Sonnenwagen – eine zu große Aufgabe für ihn. Die Götter lassen die Meere über die Ufer treten, weil sie nicht mehr an das Gute im Menschen glauben. Gelingt es, aus der vermeintlich ausweglosen Situation etwas Positives zu machen? Schaffen es die antiken (Helden-)Figuren, aus der zugewiesenen Opferrolle auszubrechen? 2000 Jahre alte Geschichten werden lebendig, werden aktuell, weil sie von Macht, Gewalt, Verführung, Angst und Flucht erzählen. Verwandlung ist dabei die zentrale Gestaltungskraft.

Nils Gredebys Stück ermöglicht es Kindern, den Gedanken nachzuvollziehen, dass Umbrüche zum Leben gehören. „Metamorphosen“ bietet eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Thema Veränderung und macht diese als einen elementaren Bestandteil des menschlichen Seins begreiflich.

 

Mit: Valentin Bartzsch und Gerald Leis. Regie: Stefan Becker. 

 

METAMORPHOSIS

In an assembly shop. Pasty iron and rusty scrap side by side. Like the two actors, bringing an extraordinary programme to us: Three episodes from Ovid’s „Metamorphoses“. They transform the fascination for the iron finds into a living theatre, into gods, the sun’s carriage, into sees and cities. Young Io is haunted by Jupiter, who turns HER into a cow to protect himself. Phaeton demands from his father Helios the sun’s carriage – a challenge too big for him. The gods make the oceans flood the banks because they believe in the good in man anymore. Is there any chance to solve this supposedly hopeless situation? Will the ancient heroes succeed in breaking out of the victim’s role? 2000 years old stories come to life, become current, because they are about power, violence, seduction, fear and escape. In this, transformation is the main creative power.

Nils Gredeby’s play allows children to understand that change is a part of life. „Metamorphoses“ gives a profound examination of change and makes understandable an elementary part of the human condition.

 

Fotos: Jim Albright

 

KONTAKT:  Luaga & Losna

 

Johannes Rausch

Gamperdonaweg 2

A 6710 Nenzing

0043.5525.62575

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Sabine Wöllgens

sabine.woellgens@luagalosna.at

 

 

INFORMATION, KARTENRESERVIERUNG

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EINTRITTSPREISE

Tagesvorstellung € 5,00

Familien, SchülerInnen, ab 3 Personen € 4,00

Jugend360card € 4,00

Festival-Familienpass € 40

Abendvorstellung € 10 / € 8 

 

SPIELORTE Feldkirch

Pförtnerhaus,

Reichenfeldgasse 9

Theater am Saumarkt, Mühletorplatz 1

Antiquariat Chybulski, Bahnhofstr. 11

 

SPIELORTE Nenzing:

Ramschwagsaal, Ramschwagplatz 1

Artenne Nenzing, Kirchgasse 6 Festivalclub (Provinzwerkstatt), Gamperdonaweg 2