Donnerstag, 21. Juni 2018

 

10.00 Uhr, Ramschwagsaal

 

Theater Traumbaum / Deutschland    

Schlamasel Masel   6+

Jüdische Geschichten und Märchen über Gewitztheit, Barmherzigkeit und Glück.

 

Spiel: Birgit Iserloh und Ralf Lambrecht; Musik:
 Klaus Jochmann; Idee, Realisation & Produktion:
 Theater Traumbaum / Freier Vogel.

 

Golde und Mottel sind wieder einmal unterwegs. Alles haben sie mit genommen, auch ihr Haus. Die beiden finden erschöpft ein Plätzchen, wo sie hoffen, ihre Ruhe zu finden und bleiben zu können. Doch plötzlich haben sie ganz viele neue Nachbarn. Da Golde und Mottel sehr gastfreundlich sind, würden sie sie ja gerne einladen, aber das Haus ist zu klein für so viele Gäste. Also machen die beiden aus der Not eine Tugend und bewirten die neue Nachbarschaft mit Geschichten, jüdischen Kindergeschichten. Allerdings reicht es ihnen nicht, die Geschichten nur zu erzählen, sie spielen sie.

"Schlamasel-Masel" schaut mit viel Spaß und Temperament über den Tellerrand und zeigt jenseits von Unterschieden oder Vorurteilen das, was uns alle verbindet. Oder wie Golde und Mottel sagen würden: "Egal was für Dich da oben schwebt, es zählt der Mensch, der mit Dir lebt."

 

www.kinder-theater-traumbaum.de/schlamasel.html

 

Schlamasel Masel

Jewish Stories and Fary Tales about Wiliness, Happiness and Compassion

 

Golde and Mottel are on their way again. They took everything with them, even the house. They are exhausted and finally find a calm place to stay. But suddenly there are lot of new neighbours. Golde and Mottel are very hospitable and would like to invite them all, but their house is much too small for such a lot of guests. So they decide to entertain them with stories, jewish children’s stories. They don’t even tell, they play.

 

Fotos: Theater Traumbaum

 

20.00 Uhr, Ramschwagsaal

 

Theater der Figur / Österreich    

Die Entschuldigung     15+

von Martin Auer

 

Ein Kammerspiel nicht ohne bitteren Humor über sentimentale Vergangenheitsbewältigung.

Szenische Lesung mit: Martin Auer, Robert Kahr, Birgit Unger, AnnaMaria Tschopp; Bühne: Johannes Rausch; Kostüme: Evelyne Fricker; Regie: Sabine Wöllgens.

 

Ariel Mautners Großeltern sind im NS-Vernichtungslager Treblinka ermordet worden. Nachdem er ihnen einen „Stein der Erinnerung“ hat setzen lassen und darüber ein Bericht im Radio gesendet worden ist, erhält er den Anruf von Kurt Berger, der sich bei ihm entschuldigen will. Es ist der spätgeborene Sohn eines der SS-Aufseher von Treblinka. Widerstrebend willigt Mautner in ein Treffen ein.

Mautner versucht, Berger zu bewegen, die Fakten über den Verbleib seines Vaters nach Ende des Kriegs der Öffentlichkeit und der Wissenschaft zugänglich zu machen, doch Berger will nur eine persönliche Absolution. Bergers Tochter Miriam fürchtet die Bloßstellung ihrer Familie und will einen Schlussstrich ziehen. Bergers Mutter deckt schließlich auf, dass ihr Sohn viel mehr über seinen Vater weiß, als er zugeben wollte. Mautner versucht die Familie davon zu überzeugen, dass keine sentimentale, sondern nur eine politische Auseinandersetzung mit der Geschichte geeignet ist, ein „Nie wieder!“ Wirklichkeit werden zu lassen. Doch damit bleibt er allein. 

 

www. theater-der-figur.at

 

THE APOLOGY     15+

by Martin Auer

 

A chamber play not without bitter humor over sentimental dealing with the past.

Scenic reading with: Martin Auer, Robert Kahr, Birgit Unger, Anna Maria Tschopp; Stage: Johannes Rausch; Costumes: Evelyne Fricker; Director: Sabine Wöllgens.

 

Ariel Mautner's grandparents were murdered in the Nazi extermination camp Treblinka. After he has let them have a "stone of remembrance" and has been sent a report on the radio, he receives the call from Kurt Berger, who wants to apologize to him. It is the late-born son of one of the SS overseers of Treblinka. Reluctantly, Mautner agrees to a meeting.

Mautner tries to persuade Berger to make the facts about the whereabouts of his father available to the public and science after the end of the war, but Berger only wants a personal absolution. Bergers daughter Miriam fears the exposure of her family and wants to draw a line. Berger's mother finally reveals that her son knows much more about his father than he wanted to admit. Mautner tries to convince the family that no sentimental, but only a political confrontation with history is apt to make a "Never again!" Reality. But that leaves him alone. 

 

Fotos: Wöllgens

 

KONTAKT:  Luaga & Losna

 

Johannes Rausch

Gamperdonaweg 2

A 6710 Nenzing

0043.5525.62575

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Sabine Wöllgens

sabine.woellgens@luagalosna.at

 

 

INFORMATION, KARTENRESERVIERUNG

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Stefanie Seidel

Gamperdonaweg 2

A 6710 Nenzing 

M: 0043 (0)699 - 134 06 558

stefanie.seidel@luagalosna.at

 

EINTRITTSPREISE

Tagesvorstellung € 5,00

Familien, SchülerInnen, ab 3 Personen € 4,00

Jugend360card € 4,00

Festival-Familienpass € 40

Abendvorstellung € 10 / € 8 

 

SPIELORTE Feldkirch

Pförtnerhaus,

Reichenfeldgasse 9

Theater am Saumarkt, Mühletorplatz 1

Antiquariat Chybulski, Bahnhofstr. 11

 

SPIELORTE Nenzing:

Ramschwagsaal, Ramschwagplatz 1

Artenne Nenzing, Kirchgasse 6 Festivalclub (Provinzwerkstatt), Gamperdonaweg 2