Freitag, 19. Juni

10.00 Uhr, Ramschwagsaal

 

Die schweigende Mehrheit  / Österreich  

KINDERFRESSEN LEICHT GEMACHT     11+

 

Damian, Nora und der Zuckerengel haben es aus ganz verschiedenen Gründen daheim nicht leicht. Und in der Schule auch nicht. Überhaupt einmal eine Schule zu finden, in der man auch wirklich das lernt, was man lernen will, ist nicht so einfach. Und während man mit Händen und Füßen damit beschäftigt ist, die eigenen Probleme zu lösen, begegnen einem dauernd Leute, deren Probleme noch viel größer erscheinen und denen man doch eigentlich helfen sollte. 

35 Kinder und Jugendliche aus den verschiedensten Ecken Wiens hängen all ihren Charme an die Angelhaken der Bühnenkunst,um das Publikum einzufangen und ihm ein Geheimnis ins Ohr zu flüstern: Das schmutzige Geheimnis von der Verantwortung.

Im Jahr 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention geschaffen. Wie schaut es 30 Jahre später aus mit den Kinderrechten? Das Künstler*innenkollektiv Die Schweigende Mehrheit hat zusammen mit Kindern und Jugendlichen nach dramatischen Antworten auf diese Frage gesucht. In Theaterworkshops in den verschiedensten Schulen, Jugendtreffs, WG's und Parks wurde die Themen des Stückes gefunden und mit den jugendlichen SchauspielerInnen gemeinsam zu einem Stück entwickelt.

 

„Unter der Leitung des Kollektivs „Die schweigende Mehrheit“ entfalten rund vierzig Kinder und Jugendliche ein rasantes Melodram über Zivilcourage. Es wird gesungen, gerappt und getanzt was dank des entzückenden Ensembles einen Bogen schafft, um die vielleicht allzu umfassenden Geschichten zu vereinen.“ DER FALTER 

 

Inszenierung: Tina Leisch, Johnny Mhanna, Bernhard Dechant, Jihad Alkhatib, Stefan Bergmann, Sophie Resch, Futurelove Sibanda; Choreographie: Zoran Bogdanovic; Bühnenbild & Kostüme: Gudrun Lenk-Wane; Musikalische Leitung: Eva Prosek; Songs von Jelena Popržan, Eva Prosek, David Furrer  und Kid Pex; Produktionsleitung: Maria Macic

 

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Fotos: Igor Ripak


17.00 Uhr, Ramschwagsaal

 

Theater der Figur  / Österreich  

TRANSPORTER oder MAYA UNTERWEGS     11+

von Catherine Dyson

 

Das Mädchen Maya ist immer in Bewegung, immer unterwegs. Gemeinsam mit ihrer Mutter ist sie auf der Suche nach einem sicheren Ort auf der Welt. Wir treffen Maya, als sie, gerade mal wieder angekommen, an der Schwelle eines neuen Hauses in einer gewöhnlichen Stadt steht. Ausgehend von diesem alltäglichen Moment erzählt sie ihre unglaubliche Geschichte, die Jahrzehnte und Kontinente umfasst, doch jedes Ereignis beruht auf einer wahren Begebenheit.

Maya - für immer dreizehn - ist sowohl gewöhnlich als auch außergewöhnlich; ein Schulmädchen, eine Reisende, eine Zeitreisende sogar. Sie erzählt von Konflikten im Klassenzimmer und Flügen über Wüsten, sie spricht von Eiscremeträumen, Hühnerfarmen  und vereitelten Revolutionen. Lokales und Globales, Persönliches und Politisches verflechten sich und stoßen aufeinander.

 

Humorvoll, furchtlos und gelegentlich erschreckend untersucht „Transporter“ Themen wie Identität, Unterschiedlichkeit, Konflikte und was es bedeutet, von irgendwoher zu kommen oder eben nicht. Was bedeutet Zuhause? Gibt es einen sicheren Ort auf der Erde? Wie finden wir unseren Weg in einer Welt, die scheinbar in Trümmern liegt?

 

Spiel: Birgit Unger; Bühne: Johannes Rausch; Kostüme: Evelyne Fricker; Übersetzung aus dem Englischen und Regie: Sabine Wöllgens.

 

Illustrationen: Joely Dean