Donnerstag, 20. Juni 2024


10.00 Uhr

Ramschwagsaal

Theater Sgaramusch / Schweiz

URKNALL     5+  

Am Anfang regnete es Kühe 

Kein Lebewesen verändert die Welt so sehr wie wir Menschen.
Wir erschaffen und zerstören. Wir sehnen uns nach Geborgenheit. Wir haben nie genug. Nora und Colombo fragen: Was treibt uns Menschen an? Wo ist mein Platz?
Wem gehört hier alles? Und wer darf befehlen?

Sie rennen im Kreis, erfinden spielend Universum um Universum.
Der Regen prasselt, der Bass dröhnt, eine Kuh macht Kikeriki.
Aus dem Chaos entstehen Weltordnungen. Nora und Colombo machen sie wieder kaputt. Und was sagt die Erde dazu?

URKNALL ist ein Feuerwerk an Poesie und Lärm, ein lustvolles Experiment über die Widersprüchlichkeit des Menschen und eine Liebeserklärung an das Leben auf der Erde.

Spiel: Nora Vonder Mühll, Stefan Colombo; Regie: Markus Keller; Ausstattung, Kostüme: Jasmin Wiesli; Dramaturgie: Priska Praxmarer;
Choreographische Mitarbeit: Ursula Lips.


Fotos: Juerg Fausch


vor und nach der Vorstellung

Wiersma und Smeets / Niederlande

DEN NACHBARN AUF DIE FINGER SCHAUEN    

Eine motorisierte Installation 

Eine Wand mit vielen kleinen Häusern, eine Straße, ein Dorf. Diese maßgeschneiderten Häuschen werden von Köpfen, Händen und Füßen bewohnt. Durch eine Reihe kleiner motorisierter Objekte ist das Bühnenbild der gleichnamigen Inszenierung auch ohne Aufführung faszinierend anzusehen.

Konzeption und Regie: Moniek Smeets.


20.00 Uhr

Ramschwagsaal

Die Exen / Deutschland

DAS MÄRCHEN VOM GUTEN ENDE     12+  

Ein gräulich-grausiges Puppentheater 

Sieben Märchen der Gebrüder Grimm - für Kinder ungeeignet - sind der gräulich-grausige Grund für die "Geschichte von den drei Ärzten". Der erste schnitt sich das Herz heraus, der zweite die Augen und der dritte die Hand ab - alles wollten sie am anderen Morgen mit einer Wundersalbe wieder anheilen. Doch eine Katze fraß die Leckereien. Seitdem irren die Ärzte durch die Welt - zum Glück haben sie ein Buch dabei: Die Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm.

Das Märchen vom guten Ende war eine kollektive Meisterleistung. In dieser Inszenierung werden grausame Tatsachen nicht nur als Ergebnis gezeigt, sondern der ganze ekelerregende blutrünstige Prozess wird genüsslich vorgeführt. Grimmsche Märchen, die man nicht kennt und die eigentlich absolute Horrorgeschichten sind, werden fast wortgetreu und mit wundervollen theatralischen Einfällen auf die Bühne gebracht. (Das andere Theater)

Spiel: Kathrin Blüchert, Annika Pilstl, Karin Schmitt; Regie: Jochen Menzel